Die Hintergründe:
Wie die meisten meiner Romane hat auch "Hopsgegangen" einen realen Hintergrund. Es geht um gefälschte Medikamente der gehobenen Preisklasse. Bisher waren die Pillen-Imitate das Geschäftsfeld dubioser Internet-Händler, nun tauchen gestreckte und manipulierte Präparate zunehmend in den Apotheken auf. Weil die Gewinne bis zu 200-mal höher sind als im Drogenhandel, haben sich längst großflächige kriminelle Strukturen entwickelt. Unterstüzt wird die Pillenmafia ausgerechnet vom deutschen Staat, denn aktuell sind deutsche Apotheken nach § 129 SGB V verpflichtet, fünf Prozent ihres Umsatzes mit reimportierten Arzneimitteln zu machen. Dabei werden nur die Importe angerechnet, die 15 Euro oder 15 Prozent günstiger sind als das deutsche Original. Auf diesem Weg gelangen Fälschungen in die Regale der Apotheker, die so täuschend echt wirken, dass sie selbst Experten nicht auffallen. Viele Patienten und Ärzte kommen nicht auf die Idee, dass die Verschlechterung des Gesundheitszustandes von einem gefälschten Arzneimittel herrühren könnte, Todesfälle werden dem schlechten Gesundheitszustand der Patienten zugeschrieben.
Das ist der Ausgangspunkt für den Roman, in dem die Enthüllungsjournalistin Natascha Feldmann einem Tablettenfälscherring am Niederrhein auf die Schliche kommt und dafür ... aber lesen Sie selbst.